Blüten und Bienen, der lüsterne Kamerablick auf nackte minderjährige Filmcharaktere, klerikaler Konservativismus, Objektfetischismus als heterosexuelles Heilungsmittel saphischer Begierde: Urška Djukićs Spielfilm-Debüt ist ein verworrener Mix pathologischer Projektion, prüder Prinzipien und heteronormativer Doppelmoral. Die sexuelle Objektivierung der als minderjährig dargestellten Protagonistinnen steht in bizarrem Kontrast zur moralistischen Abwertung jugendlicher Queerness. Das lockere Spiel des jungen Ensembles kann die plakative Symbolik der ungelenken Inszenierung kaum abfangen. Anstatt Handlung und Charaktere zu entwickeln, wiederholt die zähe Story ihre scheinheilige Moral.
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