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Origin - Kritik

PatrickFey

Von PatrickFey in Biennale di Venezia 2023: Ein Eröffnungsbericht

Origin - Kritik Bildnachweis: © Biennale di Venezia 2023
Womöglich hätte Ava DuVernay das hochgelobte Sachbuch ihrer Hauptfigur, die aus dem Off ihre Hypothesen vorliest, besser in eine Dokumentation wie The 13th umgesetzt statt in eine dramaturgische Dissertation. Die unterbricht die nüchternen Gegenwartsszenen akademischer Aufarbeitung mit an TV-Doku-Serien erinnernde Rückblenden ins Ante-Bellum-Amerika, Deutschland des Nationalsozialismus und Indiens Kolonialzeit. Doch dies bringt nur schulmeisterliche Schwerfälligkeit statt der bitter vermissten Dynamik. Dabei kaschiert die Sentimentalität von Soundtrack und Schauspiel nur unzureichend die anekdotische Anfechtbarkeit der Vorlage.

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