Nach The Illusionist widmet sich Sylvain Chomet erneut einem biografisch inspirierten Stoff. Seine magisch-realistisch verzuckerte Verfilmung des Lebens Marcel Pagnols ist weniger Biopic als Hommage a den französischen Autoren und Filmemacher. Dessen zahlreiche Affären werden ebenso übertüncht wie die Anschuldigungen der Kollaboration mit der faschistischen Besatzung während des Zweiten Weltkriegs. Der typische Detailreichtum der Zeichnungen, die historische Kinoanzeigen, Zeitungsartikel und Plakate integrieren, entfaltet den gewohnten Charme. Doch das nostalgische Flair begleitet hier noch mehr als in Chomets letztem Werk der Beigeschmack systematischer Schönfärberei.
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz