Die bewusste Langsamkeit und reduzierte Handlung geben Danzuka Yuigas kargem Familiendrama ein Air von Schwerfälligkeit und Stagnation im Gegensatz zu seiner expandieren Großstadtkulisse. Deren auf Effektivität und Profitabilität ausgerichteten Räume katalysieren die zwischenmenschliche Entfremdung, die auch die verwandtschaftlichen Verbindungen der zentralen Figuren unaufhaltsam erodiert. Die erdrückende Zentrierung der baulichen Strukturen verläuft konträr zur Desintegration menschlicher Gemeinschaften. Ruhige, fokussierte Kamerabilder akzentuieren die metaphorische Funktion der Bauwerke, inmitten derer die Charaktere verschwindend klein wirken. Topografischer Totalitarismus beherrscht alles - auch die Inszenierung.
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