Trister Retro-Look, Rennpferd-Analogien und bizarre Balz-Tänze: Luis Ortega gelingen in seiner absurden Allegorie originelle Abstraktionen der Lage seiner Figuren und surreale Szenarien, die schlicht durch WTF-Wert bestechen. Doch schwarzhumorige Symbolik und parodistische Provokationen kippen zu oft in Sexismus und Chauvinismus. Unangenehme Fehlbesetzungen und der mangelnde Fokus machen die abstruse Story anstrengend statt unterhaltsam. Die kantige Inszenierung macht kaum mehr mit der Kollision von Machismo und Melodramatik außer sich darauf zu fixieren wie auf die Sportfetisch-Outfits.
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