Ein schäbiger Gesellschaftsort und dessen kauziger Klientel sind dankbare Aufhänger eines holprigen Erstlingswerks, das ähnlich den aufmerksamkeitssehnsüchtigen Protagonisten an Selbstfokussierung und Genügsamkeit scheitert. An den breit gefächerten sozialen und wirtschaftlichen Problemthemen, für die der Titelort buchstäblich zum Sammelbecken wird, schaut die Kamera vorbei. Statt eines aufschlussreichen Querschnitts durch eine im Wandel begriffene Gesellschaft gibt es behäbige Prekariatsromantik.
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz