Stadtporträt und Personenskizzen arrangiert Bas Devos zu einem filmischen Konspekt, das unter der Last der eigenen symbolischen und ästhetischen Gewichtigkeit einknickt. Weder den Protagonisten noch ihren von Isolation, Betäubung und Perspektivlosigkeit geprägten Schicksalen lässt das stilisierte Zeitbild Raum zur Entfaltung. Paradoxerweise spiegelt die introvertierte Inszenierung den Eindruck quälender Enge, den abweisende Kulissen und stumpfe Farben wecken. Ein düsteres Register der Depression, das jedes Bedürfnis nach Einsicht, Auflösung oder auch nur Bewegung frustriert.
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz