Ausgehend von ihrem gleichnamigen Kurzfilm, in dem ebenfalls ihre eigene Schwester Anna die Hauptrolle übernahm, entwirft Liz Sargeant eine fiktive Version ihres eigenen Familienlebens. Diese persönliche Involvierung, dramaturgisch und inszenatorisch, gibt der intimen Inszenierung eine anrührende Verletzlichkeit. An Cinema Verité erinnernde Improvisation und Impulsivität katalysieren die authentische Aura der privaten Vignetten. Dass jene elliptisch den gleichen Mustern folgen und etablierte Aspekte der erodierenden Gemeinschaft stetig wiederholen, unterstreicht die festgefahrenen Muster, ist aber auch enorm erschöpfend. Was bleibt, ist Ratlosigkeit, vor der Leinwand und hinter der Kamera.
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz