„We would not be who we are today without the calamities of our yesterdays.“, sinniert der Titelcharakter Alex Gibneys packender Doku, die auf dem Sundance Film Festival ihre Premiere feiert. Sachlich und konzentriert beleuchtet der US-amerikanische Regisseur in Rushdies eigenen Worten, persönlichen Filmdokumenten seiner Gattin Rachel Eliza Griffiths sowie anhand umfassenden Archivmaterials Hintergründe und Auswirkungen einer Tat, die sich ins öffentliche Gedächtnis eingebrannt hat. Frei von reißerischer Spekulation und manipulativem Sentiment verschmelzen literarische Biografie und kriminalistische Rekonstruktion zu einer fesselnden Kontemplation über den Preis der Freiheit, die Ursachen religiöser Gewaltbereitschaft und die dringliche Frage nach politischer Verantwortung.
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