Alles abfackeln. Klingt rebellisch, ist aber letztlich platt und prätentiös. Wie bereits Makoto Nagahisas Kino-Debüt We Are Little Zombies nutzt sein spekulatives Jugenddrama eine schrille Optik und stilistische Spielereien, um den Mangel an Charakterentwicklung und narrativer Substanz zu verdecken. Wohl nicht zufällig erscheint die sprunghafte Story in Folge einer Reihe von Foto-Strecken und TV-Berichten über Toyoko kids. Deren Motive, individuelle Schicksale und Gefühle werden ebenso übergangen wie die die strukturellen und soziologischen Hintergründe ihrer Situation.
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