Ist Morgan Nevilles Baustein-Biografie eines gewitzten Genies ein gelungener Film? Nein. Alle aufgezählten Qualitäten wirken wie Ablenkungsmanöver von der kalkulierten Karriere-Kommerzialisierung, die den Künstler so artifizielle erscheinen lassen wie die spaßigen Spielzeug-Szenarien um ihn herum. Zu idealisiert und ikonographisch für ein Charakterbild, aber dafür perfektionierte Pop-Promotion für Protagonist und Produktpalette. Die bunte Bilderbuch-Blockwelt des märchenhaften Marketing Musicals, das den entscheiden Einfluss von Geschäftsbeziehungen und Glück überspielt, wird zum unfreiwilligen Synonym massentauglichen Materialismus. Nicht hölzern, sondern Plastik.
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