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Knapp 20 Jahre nach dem Bosnienkrieg hat sich der Militär-Veteran (Robert De Niro) längst in eine abgelegene Hütte in den Bergen zurückgezogen hat. Eines Tages taucht dort jedoch ein europäischer Tourist (John Travolta) auf, der sich freundlich gibt und zum Jagdausflug einlädt. Es entsteht eine Freundschaft zwischen den beiden ungewöhnlichen Männern. Doch hinter der Fassade lauert der Tod. Denn bei dem Besucher handelt es sich um einen ehemaligen serbischen Soldaten, der nun auf Rache aus ist. Was folgt, ist ein brutaler Kampf zwischen zwei Killern...
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Killing Season“, der ursprünglich unter dem Titel "Shrapnel" produziert werden sollte, war eigentlich als eine Art Duell-Nachfolger zu „Face/Off - Im Körper des Feindes“ angedacht und sollte John Travolta und Nicolas Cage, unter der Regie von John McTiernan („Predator“, „Stirb Langsam“), nach über 16 Jahren wieder vereinen. McTiernan und Cage stiegen jedoch aus dem Projekt aus und wurden durch Robert De Niro und Regisseur Mark Steven Johnson („Daredevil“, „Ghost Rider“) ersetzt. Wie spaßig diese Wiedervereinigung unter der Regie eines Actionspezialisten wie McTiernan hätte werden können, werden wir nun leider nie erfahren. Ihn durch Mark Steven Johnson zu ersetzen ließ bereits böses erahnen und hat sich nun zu gewissen Teilen leider auch bestätigt. Dabei beginnt „Killing Season“ alles andere als schlecht: In gut geschnittenen Bildern wird die Vorgeschichte des Bosnienkriegs rasch und effektiv zusammengefasst, im Anschluss geht es in die Gegenwart auf einen Wanderausflug durch die Wildnis mit De Niro, begleitet durch einen stimmungsvollen Soundtrack und netten Landschaftsaufnahmen, was Lust auf mehr macht. Schnell treffen die beiden (ehemaligen) Schwergewichte Hollywoods aufeinander und der Kampf um Leben und Tod kann beginnen. Das Katz- und Mausspiel, bei dem die beiden durch den Wald schleichen, sich verstecken, sich mit Pfeilen beschießen, gegenseitig mit salzgetränkter Zitronenlimonade auf offenen Wunden quälen und ordentlich aufeinander einschlagen, weiß gewissermaßen sogar zu unterhalten. Jedoch ärgert man sich immer wieder über Patzer, bei denen sich die beiden im Endeffekt dann doch wieder recht doof anstellen, was zu ihrer porträtierten Professionalität als erfahrene Kriegsveteranen dann doch nicht wirklich passen mag. Und solche Schnitzer tauchen leider nach jeder Kollision zwischen den beiden auf. Somit herrscht ein ständiger Wechsel zwischen seichter Unterhaltung, unfreiwillig komischen Momenten (mehr zu Travolta weiter unten) und leichtem Ärger. Gerade noch hat Robert De Niro, nach weit über einem Jahrzehnt voller (überwiegend) unglücklicher Rollenwahlen und schlechter Filme, mit seiner Nebenrolle in „Silver Linings“ als Schauspieler doch wieder Fuß gefasst und durfte endlich wieder ernstgenommen werden, wandert er leider schon wieder auf dünnem Eis. Zwar kann man ihm nicht vorwerfen, seine Rolle nicht ordentlich gespielt zu haben und aus den ihm gegebenen Möglichkeiten zumindest alles rausgeholt zu haben, doch ist es schade, dass einer der einst großartigsten Schauspieler nicht mehr die Filme dreht, mit denen er uns einst begeisterte. John Travolta kommt bei „Killing Season“ deutlich schlechter davon. Es ist schwer zu entscheiden, was irritierender ausfällt, sein merkwürdiger Bartwuchs, oder doch sein aufgesetzter, serbischer Fake-Akzent. Damit verkommt Travolta leider ein wenig zur Lachnummer. Zudem taucht auch Milo Ventimiglia („Heroes“, „Rocky Balboa“) auf, welchen man aber für seine drei kurzen und sehr unbedeutenden Auftritte auch völlig rauslassen, oder durch jeden x-beliebigen, unbekannten Darsteller, ersetzen hätte können.

Fazit

„Killing Season“ vereint zwei große Darsteller früher Zeiten, krankt jedoch an einer austauschbaren Handlung und einer leider nur mittelmäßigen Umsetzung. Schraubt man die Erwartungen nicht zu hoch und akzeptiert „Killing Season“ als kleinen, nicht ernstzunehmenden Zeitvertreib, erfüllt er diese Rolle zumindest ganz gut.

Autor: Sebastian Stumbek

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