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Johannes Roberts bereicherte das britische Kino schon des Öfteren mit Horrorbeiträgen wie “F”, Forest of the Damned”, “Darkhunters” oder “Hellbreeder”. Nun gibt es sein neues Werk zu bestaunen, die Sci-Fi-Horror-Thriller-Komödie “Storage 24”, welche auch seine bislang größte Produktion darstellen dürfte.

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Die Story lässt sich in einem Satz zusammenfassen und ist somit sehr simpel gestrickt, eine Gruppe von Menschen ist in einer riesigen Lagerhalle gefangen, mitsamt eines Aliens. Fertig. Wie sie dort hinkommen ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen, daher sollte man nicht weiter darüber nachdenken. Wenigstens eignet sich der Handlungsort mitsamt vieler dunkler Gänge, Keller und zahlreichen Container dafür, hier richtig die Post abgehen zu lassen. Könnte man zumindest meinen, denn das Gegenteil ist zunächst der Fall. Über 40 Minuten muss der Zuschauer darauf warten, bis er das Alien überhaupt einmal zu Gesicht bekommt, davor wird die Zeit mit einem Beziehungs-Plott und Zankereien unter den Darstellern totgeschlagen. Zwar hat das, angereichert durch britischen Humor, durchaus seinen Charme, dennoch hat man sich einfach zu viel Zeit gelassen, um das Tempo zu erhöhen, womit man Gefahr läuft, das Interesse der Zuschauer zu verlieren, bevor es überhaupt losgeht. Dazu reicht der mäßig gelungene Humor dann eben doch nicht und die teils nervigen Charaktere sind dazu auch nicht in der Lage, die Stimmung zu halten.

In seiner zweiten Hälfte schlägt das Alien nun vermehrt zu, das Tempo wird endlich angehoben und der Überlebenskampf beginnt. Wer Blut will, bekommt dieses genügend zu sehen, “Storage 24” ist trotz seiner nach außen gutlaunigen Art immerhin in diesem Punkt konsequent. Roberts, der sich John Carpenter zum Vorbild nahm, wie er bei Präsentation seines Film auf dem Fantasy Filmfest erzählte, hat in Sachen Atmosphäre und Spannungsaufbau jedoch noch ein wenig zu lernen. Denn wenn man nun “Storage 24” tatsächlich mit einem Carpenter Film wie “The Thing” vergleichen würde, so ist dieser dem großen Vorbild einfach in jedem Punkt deutlich unterlegen.

Hierzulande unbekannt, in England ein gefeierter Star. Noel Clarke (Kidulthood, Adulthood, Doghouse) spielt die Hauptrolle in “Storage 24” und wirkt unter den Darstellern auch am sympathischsten und charakterlich am interessantesten. Schauspielerisch gefordert wird hier jedoch niemand ernsthaft, die Darsteller tun einfach das, was sie sollen, was vom Aufsagen einiger Dialoge, ein wenig Gekreische und Rumgerenne nicht weit abweicht.

Fazit

“Storage 24” ist leichte Horror-Kost, in die man nicht zu große Erwartungen stecken sollte. Alien-Horror in einer großen Halle, hier und da ein wenig britischen Humor, fertig ist ein Film, der Genrefreunden zumindest ordentliche Unterhaltung für Zwischendurch bietet. Nicht mehr, nicht weniger.

Autor: Sebastian Stumbek

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