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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Nachdem Teenagerin Lucía gerade das jüngste Blutbad ihres gewalttätigen Vaters beseitigt hat, flüchtet sie mit ihrem kleinen Bruder Adrián und zieht in eine heruntergekommene Villa. Doch der Traum von einem halbwegs normalen Leben ist in weiter Ferne: Auf dem Jungen lastet ein dunkler Familienfluch, von dem es kein Entkommen gibt. Dazu entpuppen sich die Nachbarn ausgerechnet als gewissenlose Verbrecherbande, die in der Halle nebenan Snuff-Filme dreht. Als die nun von den jungen Neuankömmlingen erfahren, beginnt sofort ein Kampf auf Leben und Tod.

The Whisper gehört zum Programm der Fantasy Filmfest Nights 2026 (weitere Infos hier)

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Seinen größten Erfolg feierte Gustavo Hernández mit seinem One-Shoot-Gruseler The Silent House, der später auch ein US-Remake mit Elizabeth Olsen erhielt. Ersterer liegt mit 2010 allerdings schon einige Jahre zurück. Seitdem arbeitete der uruguayische Filmemacher zwar fleißig an diversen Filmen und Serien weiter, hervorgetan hat sich aber keines seiner Werke. Vielleicht ändert sich das nun mit seinem neuen Film The Whisper (OT El Susurro), für den er sich mit den Produzenten von When Evil Lurks zusammengetan hat und der gerade recht positives Feedback in der Szene einfängt. 

Eine Frau (Ana Clara Guanco Aguilera) und ihr junger Bruder (Marcelo Michinaux) quartieren sich in einem abgelegenen Haus ein, um die Vergangenheit fernab neugieriger Blicke hinter sich zu lassen. Warum genau, verrät uns The Whisper zunächst noch nicht in Gänze. Zu Beginn erfährt der Zuschauer lediglich, dass der Vater (Luciano Cáceres) einen gewalttätigen Mord begangen hat und vor allem für den Sohn eine Gefahr darstellen könnte. Die Ruhe währt erwartungsgemäß nicht lange, wenn auch aus einem anderen Grund: Die Bewohner des Nachbarhauses drehen fleißig nämlich Snuff-Filme und stehen auch schon bald beim Geschwisterpaar vor der Tür. 

The Whisper schafft es in seiner ersten Hälfte gekonnt Spannung und Atmosphäre durch das Unbekannte im Raum aufzubauen. Durch die Fragen, die dem Zuschauer durch den Kopf gehen und durch die drohende Gefahr, die deutlich spürbar ist. Zunächst deutet alles auf einen Home Invasion-Thriller der Sorte The Strangers hin, was die Erwartungen des Zuschauers zwar kurzfristig in eine richtige, langfristig allerdings in eine falsche Richtung lenkt. Denn hinter The Whisper steckt doch ein wenig mehr als nur eine Bande durchgeknallter Killer, die Jagd auf die beiden Geschwister macht. 

Während des Survival-Spiels werden die Karten schließlich offengelegt und The Whisper vollzieht einen Richtungswechsel, der sich irgendwo schon mehr oder weniger angedeutet hat und nun offen ausgetragen wird. Ob das einem gefällt oder nicht, ist letztendlich Geschmacksache und hängt davon ab, ob man Lust auf den thematischen Wechsel hat. Man kann argumentieren, dass The Whisper dadurch eine gewisse Frische bekommt und nicht nach Schema F verläuft, oder eben auch, dass der Fokus fehlt und man sich lieber auf ein Element hätte konzentrieren sollen. So oder so, handwerklich sauber umgesetzt ist der Horror-Thriller durchaus und interessant genug, um Genrefans für knapp 90 Minuten ordentlich zu unterhalten.    

Fazit

Atmosphärischer Horror-Thriller mit Mystery-Einschlag, der anders verläuft als vermutet. Die einzelnen Elemente für sich sind zwar weder neu noch innovativ, das Zusammenlegen dieser hat dafür aber seinen Reiz.

Kritik: Sebastian Stumbek

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