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IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
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Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
Cast: Reeves

Bei Personensuchen erscheinen zuerst die Personen, darunter ihre passenden Filme und Serien.

Wichtig ist das der Name dennoch so komplett wie möglich geschrieben wird, da bei z.b. "Nolan" auch als Vorname existiert.

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Erwähnungen

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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Die Romanautorin Darya kehrt mit ihrer gehörlosen Tochter in ihre Heimatstadt zurück, um an ihrem neuen Buch zu arbeiten. Dort wird sie von der Erinnerung an zwei Zwillingsmädchen aus ihrer Kindheit verfolgt – sowie an die beiden Bäume, die ihnen zum Gedenken gepflanzt wurden.

Kritik

Es ist unmöglich und letztlich ungerechtfertigt, sich auf die kargen narrativen Fragmente mythischen Horrors in Bahman Ghobadis (Gergedan Mevsimi -Jahreszeit der Nashörner) synthetischer Spukstory zu konzentrieren, wenn das eigentliche Grauen die aufdringlichen AI-generierten Szenen sind. Ganze Episoden der unterentwickelten Handlung um eine kurdische Schriftstellerin (Eva Green, Dirty Angels), die in ihrem Heimatort von gespenstischen Erinnerungen und uralten Sagen verfolgt wird, sind offensichtlich gepromptet. Die visuelle Diskrepanz zu den menschlichen Darstellungen sowie den echten Kameraaufnahmen erstickt jeden Rest Atmosphäre, den die hervorragenden Darstellungen des kindlichen Ensembles herauf beschwören. 


Den destruktiven Effekt der Technologie auf echte Kreativität illustriert eine anekdotisch ausgeschmückte Autobiographie, in der Darya (Green) die Legenden ihres Heimatorts nahe Mardin aufgreift. Inspiriert von realer Folklore beschwören sie die überdauernde Macht der Natur zu behüten und nähren, aber auch zu zerstören. Demnach werden Menschen zweimal wiedergeboren: erst als Baum, dann als ein aus diesem gefertigtes Holzobjekt. Ihre erweiterte Verwandtschaft sehnte sich nach allegorischer Reinkarnation als gesellschaftliche Leitlichter und intellektuelle Stützen. Doch einen Folterknecht im Gefängnis wird selbst zum Galgen.


Ein Holzfäller, der hunderte Bäume niedergeschlagen hat, wird zum Schlachtblock. Was machen die zürnenden Bäume dann aus jemandem, der exzessiv die alarmierend Wasser verbrauchende AI einsetzt? Vielleicht wird aus ihm auch ein Spuk-Stuhl, der von allein durch die Gegen fliegt, wie aus der psychisch kranken Mutter (Özlem Tas, Salvation) Daryas Kindheitsfreundinnen, Nihal und Spin. Oder noch schlimmer: der Stuhl unter einem Regisseur und Drehbuchautoren, der derivative AI Slop Szenarien menschlicher Kreativität vorzieht. Totgeschlagene Themen von Kindheitstrauma, generischer Geister-Grusel, Klischee-Charaktere und derivative Dialoge, visuell verpackt in KI (= künstliche Idiotie). 


Fazit

Dass ein Film Festival wie Toronto eine Prompt-Produktion als Centerpiece feiert und Tokyo es gar in den Wettbewerb hievt, ist weitaus gruseliger als das mörderische Mobiliar in Bahman Ghobadis AI-Abklatsch. Neurodivergente Negativ-Stereotypen, die ein patriarchalischer Subtext in bis heute gängige misogyne Muster ordnet, sind weitaus gruseliger als der verworrene Plot. Zwar kann Eva Green die türkische Abstammung ihrer Figur nicht glaubhaft machen, dafür überzeugen die Kinderdarstellerinnen, insbesondere Neva Kuş. Doch ihr Talent, die Präsenz der Ruinen von Dara und kurdisches Sagengut verweisen auf das verschenkte Potenzial des Algorithmus-Abfalls. 

Kritik: Lida Bach

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