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Inhalt

Als Kind ist Ali Neuman nur knapp einem Mordanschlag durch die Inkhata, einer militanten Partei in Südafrika, entgangen. Nur er und seine Mutter überlebten das Gemetzel jener Jahre, doch seine Seele hat einige Narben davongetragen. Heute ist Ali der Leiter der Mordkommission bei der Polizei in Kapstadt. Zu seinen Leuten gehört auch Brian Epkeen, ein weißer Cop, dessen Familie damals an der Etablierung der Apartheid beteiligt war. Doch die beiden kommen gut miteinander klar, und gemeinsam müssen den Kampg gegen eine neue Droge aufnehmen, die in den Straßen für Mord und Chaos sorgt.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Zu Beginn ein paar Worte für das Hintergrundwissen: Die Zulu sind eine afrikanische Volksgruppe, die mit über 11 Millionen Menschen die größte ethnische Gruppe Südafrikas sind. Genau dieses Volk nimmt sich der Film zum Hauptthema, welches auf dem gleichnamigen Roman des französischen Autors Caryl Férey basiert. Der Regisseur Jérôme Salle (Largo Winch 1+2) adaptiert die Vorlage mit den Darstellern Forest Whitaker und Orlando Bloom für die Kinoleinwand.

In den ersten Minuten erweckt der Film den Eindruck, einem klassisch-stringenten Krimimuster zu unterliegen. In der tollen Kulisse Südafrikas wird die Ermittlungsarbeit der zwei Polizisten und Kollegen Ali Neumann (Forest Whitaker) und Brian Epkeen (Orlando Bloom) gezeigt, die jedoch trotz gegenseitigem Respekts nahezu allein ermitteln und Hinweisen nachgehen. Beide sind einsame Wölfe, die jeweils ihre eigenen Schlachten zu schlagen haben. Ali leidet an Schlaflosigkeit und versucht diese durch hartes Arbeiten zu kompensieren – Brian entspricht von außen dem abgehalfterten  Klischee-Cop, der zwar sein Beruf beherrscht wie kaum ein anderer, doch durch Alkohol, Tabletten und Frauen sich immer wieder Ärger einhandelt. Beide Charaktere sind jedoch toll geschrieben und werden durch feine Darstellerleistungen getragen. Forest Whitaker, der als Ersatz für den vom Projekt abgesprungenen Djimon Hounsou kam, bestätigt einmal mehr seine schauspielerische Klasse und überzeugt durch eine fast schon beängstigende Intensität. Die große Überraschung ist jedoch Orlando Bloom, der fernab von Blockbuster-Franchises zum ersten Mal in einer „erwachsenen“ Rolle überzeugen kann.

Der Mordfall ist der zwar Aufhänger, doch das eigentliche Thema ist die Apartheid in Südafrika. Offiziell besteht die Rassentrennung nicht mehr und Nelson Mandela als erster schwarzer Präsident brachte den Wandel, doch das alte Weltbild ist in vielen (weißen) Köpfen noch manifestiert. Dabei zeigt sich das Werk durchaus von seiner kritischen Seite – so sind Verfechter des alten Regimes dank Amnestie weiterhin in hohen beruflichen Positionen zu finden. Die beiden Protagonisten haben die Apartheid direkt oder indirekt im wahrsten Sinne des Wortes am eigenen Leib erfahren und versuchen auf ihre Weise mit der Vergangenheit umzugehen. Die immer wieder wechselnden Bilder – von den weißen Villenvierteln zu den Slums der Zulu – zeigen das traurige Bild der Realität, das zum größten Teil weiterhin in Südafrika herrscht.

An manchen Stellen ist die Geschichte etwas dünn und auch das ein oder andere Logikloch ist nicht zu übersehen – doch sind es vor allem die Charaktere und deren Hintergründe, die den Film spannend machen. Die Schicksale werden geschickt mit der Zeit der Apartheid sowie den weiterhin großen Problemen der Gegenwart verwoben und zeigen die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Dabei herrscht passend zur Thematik stets eine bedrückende Atmosphäre, welche durch die schonungslose Gewaltdarstellung unterstützt wird und dadurch an Intensität gewinnt.

Fazit

Vergebung, Aussöhnung und Rache – geschickt wird ein Kriminalfall mit den Themen der südafrikanischen Vergangenheit und Gegenwart verbunden. In schonungslosen Bildern wird das Bild eines weiterhin aufgewühlten Landes gezeigt.

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