Indiens Filmzensur schlägt wieder zu. Dieses Mal trifft es Alankrita Shrivastava und ihren zweiten Spielfilm Lipstick under my Burkha. Das Ensembledrama um vier Frauen, die sich auf unterschiedlichen Wegen kleine Freiräume in ihrem unterdrückten Alltag erkämpfen, erhielt keine Zertifizierung der Behörde. Regisseurin Shrivastava veröffentlichte das Schreiben des Central Board of Film Certification vor wenigen Tagen auf Twitter.
Neben den üblichen Alibi-No-Gos wie „sexuelle Szenen“ und „Schimpfworte“ wurden bemühten die Zensoren außerdem „Audio-Pornographie“ und mokierten der Film habe „einen etwas sensiblen Touch für ein bestimmtes Segment der Gesellschaft“ und sei „frauenorientiert“. Shrivastava nannte die Entscheidung einen Anachronismus und kündigte an, Widerspruch einzulegen. Der stößt beim CBFC jedoch regelmäßig auf taube Ohren.
Wie denkt ihr über die Verschärfung der Kunstzensur und das Verbot?
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz