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Monroe

Kritik von Monroe

Hellboy: the Crooked Man hat erstaunlich gut gefallen, warum ... ?

Eine Aufschlüsselung

und >>> SPOILERWARNING <<<

Der wichtigste Punkt ist die Mystery- und Folklore-Atmosphäre. Anders als die großen, bombastischen Hellboy-Filme konzentriert sich dieser Film auf etwas Kleineres und Unheimlicheres: eine abgelegene Region in den Appalachen, alte Hexerei, Flüche und Legenden. Dadurch wirkt die Geschichte fast wie eine düstere Volkssage, die irgendwo zwischen Realität und Mythos existiert. Genau dieses Gefühl – dass hinter der normalen Welt eine alte, dunkle Folklore verborgen liegt – ist ein klassischer Mystery-Mechanismus.

Dann ist da die Figur des Gegners, The Crooked Man. Der ist kein typischer Monster-Antagonist, sondern eher eine dämonische Legendenfigur, die aus der lokalen Mythologie stammt. Solche Gegner wirken oft stärker, weil sie nicht nur körperlich bedrohlich sind, sondern auch mythisch und symbolisch. Der Crooked Man steht für alte Sünden, Deals mit dem Teufel und moralische Schuld – also eine Bedrohung, die über bloße Gewalt hinausgeht.

Ein weiterer Punkt ist die Atmosphäre von Isolation. Die Geschichte spielt in einer abgelegenen Gegend mit kleinen Gemeinden, Wäldern und alten Häusern. Dadurch entsteht dieses Gefühl: Die moderne Welt ist weit weg, hier gelten noch alte Regeln, Aberglauben und dunkle Geschichten. Genau das verstärkt den Horror enorm.

Und natürlich passt auch der Typus Hellboy selbst perfekt dazu. Hellboy ist ja im Grunde selbst ein Wesen zwischen zwei Welten: halb Dämon, halb Mensch, jemand, der gegen übernatürliche Kräfte kämpft, obwohl er selbst Teil dieser Welt ist. Dadurch bekommt der Kampf gegen solche Legendenfiguren eine zusätzliche Ebene – es ist fast wie ein Konflikt innerhalb derselben dunklen Mythologie.

Außerdem funktioniert der Film stärker über Stimmung und Bedrohung als über große Effekte. Vieles bleibt im Halbdunkel, Andeutungen sind wichtiger als spektakuläre Monsterauftritte. Dadurch wirkt der Horror erdiger, folkloristischer und geheimnisvoller.

Kurz gesagt: Der Film gefällt mir , weil er Folklore-Horror, Mythos, abgelegene Atmosphäre und eine dämonische Legendenfigur kombiniert – und damit viel stärker wie eine düstere Volkslegende aus der Hellboy-Welt wirkt als ein typischer Action-Superheldenfilm.


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