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Monroe

Kritik von Monroe

Der Film entfaltet eine düstere, traumartige Umgebung, die wie ein Märchen für Erwachsene wirkt:

Märchenhafte, aber düstere Welt
eine verfallene Hafenstadt, seltsame Erfinder, Zirkusmenschen, Kinder, die entführt werden

Diese Welt fühlt sich fremd, surreal und unheimlich an – starke und eindrucksvolle Atmosphäre

Ontologische Unsicherheit
Ein Großteil der Wirkung entsteht dadurch, dass lange unklar bleibt:
wie diese Welt funktioniert, was genau mit den Träumen passiert, wer oder was Krank wirklich ist

Die verschobene Realität und das Gefühl, dass nichts so ist, wie es scheint, erzeugen eine starke Spannung und verstärken die unheimliche Wirkung des Films.

Unheimliche Idee mit den Träumen
Die Grundidee ist extrem verstörend: Der Wissenschaftler Krank kann selbst nicht träumen und stiehlt deshalb die Träume von Kindern.
Dies wirkt besonders unangenehm, weil:
Träume etwas Intimes sind, Kinder als Opfer benutzt werden, die Träume selbst teilweise zu Albträumen werden

Diese kreative und verstörende Prämisse bleibt lange im Kopf und erzeugt nachhaltigen Horror.

Groteske Figuren
Der Film ist bevölkert von Figuren, die gleichzeitig seltsam, tragisch und bedrohlich wirken: die Klone von Krank, die siamesischen Zwillinge,der Kult der Zyklopen und
der starke Jahrmarktsmann One

Diese Mischung aus Groteske, Horror und Märchencharakter macht die Figuren unvergesslich und verleiht dem Film seine besondere Note.

Extreme visuelle Atmosphäre
Die optische Gestaltung ist prägnant und unverwechselbar:
grünlich-braune Farbpalette, Nebel und Industrie, mechanische Maschinen
und schiefe Architektur

Die Bildsprache wirkt wie ein lebendes Gemälde und verstärkt die surreale, unheimliche Stimmung noch weiter.

Fazit
Der Film funktioniert weil er meisterhaft verbindet:
eine düstere Märchenwelt, surrealen Horror, ungewöhnliche, groteske Figuren
sowie eine intensive, unverwechselbare Atmosphäre und eine originelle, unheimliche Idee

😄
Interessant ist außerdem: Guillermo del Toro hat oft erwähnt, dass „Die Stadt der verlorenen Kinder“ seinen Stil stark beeinflusst hat, besonders bei späteren Werken wie Pans Labyrinth.


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