Die sieben Schwestern leben unter extrem strengen Regeln: nur eine darf pro Tag nach draußen, jede muss perfekt dieselbe Person spielen und jede kleinste Abweichung kann tödlich sein. Dieser dauerhafte Druck erzeugt konstanten Stress, weil jederzeit etwas schiefgehen kann und keine der Figuren wirklich sicher ist.
Die Regierung kontrolliert das Leben der Menschen vollständig. Die Figur Nicolette Cayman (gespielt von Glenn Close) steht dabei stellvertretend für dieses System: Ein-Kind-Politik, Kinder werden eingefroren, totale Überwachung. Diese Welt wirkt kalt, unmenschlich und extrem bedrohlich – sie verstärkt den psychologischen Druck erheblich.
Die Schwestern kämpfen nicht gegen ein Monster, sondern gegen ein ganzes politisches System: Behörden, Überwachung, Killerkommandos. Ähnlich wie in Krieg der Welten entsteht so der Effekt, dass normale Menschen einfach nur versuchen zu überleben, was die Spannung enorm steigert.
Die Grundidee des Films ist sehr stark: sieben Menschen, eine Identität, ein Leben. Das wirft spannende Fragen auf: Wer bin ich wirklich? Wer entscheidet über mein Leben? Was passiert, wenn eine Schwester ein anderes Leben führen will? Diese Prämisse macht den Film sowohl intellektuell als auch emotional packend.
Ein wesentlicher Grund, warum der Film funktioniert, ist Noomi Rapace, die alle sieben Schwestern spielt. Jede Figur besitzt eigene Persönlichkeit, individuelle Entscheidungen und eigene Moral. Das macht die Geschichte emotional dichter und lässt die Zuschauer stärker mitfühlen.
Was "What happen to Monday" oder "Was geschah am Montag" so stark macht ist Permanenter Bedrohungsdruck + Totalitäre Welt + Survival gegen ein System + die Identitäts-Idee + Naomi Rapace liefert eine extrem starke Hauptdarstellerleistung.