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VielleichtanstillenTagen

Kritik von VielleichtanstillenTagen

Gesehen: Januar, 2017

Diese Kritik enthält Spoiler.

"Pitch Black" ist ein Film, der mir aus irgendeinem Grund immer wieder über den Weg läuft und den ich nun nach vielen Jahren mal wieder angesehen habe. Ich kann mich daran erinnern, und es hat sich wieder gezeigt, dass mir besonders die erste Hälfte des Films sehr gut gefallen hat.

Raumschiffabstürze, Planeten-Erkundungs-Szenarien und Explorationen in unbekanntem Gebiet bieten einfach einen guten Filmstoff als Grundlage. Und so etwas schaue ich mir sehr gerne an, wenn mich die Umsetzung und Glaubwürdigkeit überzeugt und nicht völlig hanebüchen daher kommt.

Ersteres ist bei "Pitch Black" durchaus der Fall - der Film hat viele Stärken, auch wenn die einzelnen Zutaten einige Male sehr abgekupfert erscheinen (vor allem mit Blick auf "Alien"). Da ich Science-Fiction-Filme aber sehr mag und das Rad meistens nicht neu erfunden werden kann, schaute ich mir den Film in weiten Teilen sehr gut unterhalten an. Das lässt allerdings im zweiten großen Abschnitt des Films ein wenig nach, ...

... denn der Untertitel des Films ist durchaus wörtlich zu verstehen. Und das empfinde ich bei diesem Film als sehr schade, weil mir die Szenen im Hellen "unter den drei Sonnen" sehr gut gefallen haben - bis auf gelegentliche, wenige Musikvideo-Style-Assoziationen bedingt durch Beleuchtung bzw. Kamerafiltereinstellungen.

Ansonsten macht der Film ziemlich vieles gut und hat so einige Spannungseffekte und Überraschungen zu bieten, die vom Regisseur David Twohy stilistisch sehr gut umgesetzt worden sind. Optik und Sound bewegen sich in klaren, glanzpolierten Gefilden, wirken aber erfreulicherweise absolut nicht oberflächlich und sind, zum Plot passend, zur Schau gestellt - die Ausstattung und Accessoires der Sets und Protagonisten machen einen hochwertigen Eindruck und manchmal kam mir der Gedanke, dass der Film für das Produktionsjahr 1999 ziemlich sehr gut aussieht. :)

Humor und Coolness (auf letzter baut der Film mit auf) sind dann noch ein weiteres Qualitätsmerkmal dieses Films, welche recht stimmig eingefügt wirken und mich persönlich, bis auf ganz wenige Stellen, nicht nerven und auch nicht vollkommen übertrieben lustig erscheinen sollen, nur um dem Film ein bisschen Witz zu verleihen. Die trocken, zynisch und scharfzüngigen eingeworfenen One-Liner und Sprüche sind manchmal sehr böse. Ganz allgemein kommt der Film ein bisschen dreckig und boshaft in der Anmutung daher, denn die Überlebenden des Raumschiff-Absturzes haben ihre Abgründe ...

Filme mit Vin Diesel sind nicht unbedingt meine Lieblingswerke - umso besser, dass es auch diesen Film gibt, mit dem er seine Karriere ein großes Stück weiter ins Rollen gebracht hat.

Und so bin ich gespannt, wie die "Riddick"-Reihe auf diesen Film aufbaut ... *nur leicht besorgt den Stream von "Riddick: Chroniken eines Kriegers" anwerf*

(Format: Stream - Amazon Prime Video)

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