Ich sag es mal so, ein Zapfhahn macht noch keinen guten Film, doch Traditionen lassen sich bewahren – Die vertraute Rückkehr von Neve Campbell als Sidney Prescott und Courteney Cox als Gale Weathers vereint die alte Garde auf der Leinwand wieder; was bei einem solchen Wiedersehen alles schiefgehen könnte, fragt man sich natürlich automatisch. Doch in diesem Fall ist Scream 7 etwas mehr als nur Nostalgie pur. Denn Sidney Prescotts Tochter steht nun im Mittelpunkt des siebten Teils der Slasher-Reihe, die diesmal von Ghostface heimgesucht wird – Während vieles klassisch an die Wurzeln erinnert, bleibt der Plot und die Erzähl-Maschinerie dagegen eher belanglos und hohl. Scream 7 bietet eine Auszeit vom cleveren Genre-Witz, der die Reihe einst definiert hat Es ist eine Fortsetzung, die zwar handwerklich solide rekapituliert, aber im Vergleich zu früheren Teilen nicht mehr, als ein besserer Routine-Slasher funktioniert. Eine Fortsetzung, die traditionelle Fans befriedigt doch sicher jene enttäuscht, die sich innovative Schritte gewünscht hätten. Mich eingeschlossen.