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Zustel

Kritik von Zustel

Gesehen: Mai, 2013

„Neon Genesis Evangelion“ zählt zu den größten Animes der 90er Jahre – wenn nicht sogar zu den größten aller Zeiten. Der Mix aus Action, Comedy, Psychologie und Religion spiegelt den Geist der Mangaka jener Zeit exakt wieder. Die Handlung der Serie wurde in drei Filmen zusammengefasst und teilweise auch weiterentwickelt. Der zweite Teil „Evangelion:2.22 You Can (Not) Advance“ erzählt die Ereignisse der Episoden 8 bis 19 der Originalserie und weicht davon teilweise stark ab. Diese Abweichung und Weiterentwicklung des Ausgangsmaterials ist aber die große Stärke des Films. Gekonnt werden die ohnehin schon genialen Szenen des Originals aufgegriffen und in veränderter Art und Weise wiederverwertet. Diese Abweichungen machen den Film für Kenner der Serie besonders interessant, auch durch das ein oder andere versteckte Easteregg. Technisch ist zum vorigen Teil noch einmal eine Verbesserung festzumachen. Die unglaubliche Detailverliebtheit der Animateure ist ein Leckerbissen für die Augen und lässt einige Szenen äußerst eindrucksvoll wirken. Die Musik ist ausgezeichnet gewählt worden. Besonders das Einspiel von Beethovens Neunter passt in diesem Film besser als in irgendeinem anderen. Es werden alle Aspekte, die die Serie auszeichnen aufgegriffen. Die Actionszenen sind erstklassig, die Witze wurden intelligent übernommen und weiterentwickelt und die Psyche Shinjis und Asukas wird authentisch dargestellt. „Evangelion:2.22 You Can (Not) Advance“ erreicht nicht nur das Niveau der Originalserie, sondern ist sogar noch ein kleines Stück besser als die dargestellten Folgen. Das Highlight der drei Filme.

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