Der neue Soderbergh und wieder einmal absolut nicht mein Fall.
Wie auch schon bei Contagion baut man keine Nähe zu den Charakteren auf, sondern verfolgt sie eher distanziert.
Gerade bei einem Drama ist das nicht gerade förderlich, denn so gehen einem die Charaktere ziemlich am Allerwertesten vorbei.
So schaut man sich gelangweilt die öde Handlung an und lauscht den uninteressanten Dialogen.
Bei Rooney Mara weiß man nicht, ob sie die Rolle einfach perfekt spielt oder einfach gelangweilt ist und Jude Law kurbelt seine Rolle locker runter, ohne zu glänzen oder zu enttäuschen. Channing Tatum muss man schon bemitleiden, dass er von Soderbergh für so eine schlechte Rolle ausgewählt wurde.
Im letzten Viertel des Film bekommt der Film dann deutlich mehr Schwung und zeigt schon ein fast anderes Genre. Für den öden ersten Teil entschädigt das aber lange nicht. Am Ende war ich sogar eher sauer, dass ich mich durch das Drama gekämpft habe und so eine Auflösung bekomme.
Fazit: Ein Film, der eine Nebenwirkung hat: Müdigkeit durch Langeweile
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