Die deutsche Filmemacherin Anne und und der israelische Schauspieler Nuri, wollen ein paar erholsame Tage im Haus seiner Eltern verbringen. Die Sonne scheint, das Haus hat eine Terrasse mit Pool. Die schöne Aussicht wird leider von einer Baustelle gestört, auf der Palästinenser arbeiten. Helikopter kreisen in der Luft, manchmal ertönt ein seltsames Surren. Es ist das Raketenabwehrsystem Iron Dome, das die Bevölkerung vor dem Krieg schützt, erklärt Nuri. Doch so viel Beachtung schenken die beiden der angespannten politischen Situation nicht, stattdessen chillen sie entspannt am Pool und kommen sich immer näher …
Fazit:
Ein verkopfter pseudointellektueller Film, der positiven Rassismus feiert, ohne es zu merken. Abgesehen von optisch ansprechenden Aufnahmen am Pool hat dieser Film wenig zu bieten, sowohl im Hinblick auf die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden Protagonisten als auch im Hinblick auf die politische Situation.
Film- und Serienfan seit frühester Kindheit. Führte schon akribisch Filmstatistiken, bevor es Moviebreak und Letterboxd gab. Sammelt Filme weiterhin fürs heimische Regal. Liebt Klassiker und das Kino der 80er und 90er – wie sein Profilname verrät. Für Hollywood stand er sogar schon selbst vor der Kamera.