Chargierendes Schauspiel und hölzerne Dialoge machen Pierre Salvadoris derivative Liebeskomödie, die als Eröffnungsfilm der 79. Ausgabe von Cannes außer Konkurrenz Premiere feiert, noch ein Stück verstaubter. Kostüme und Kulissen wirken so unecht wie das historische Setting. Das blendet neben den sozialen und politischen Spannungen auch die wirtschaftliche Realität der Figuren aus. Bunt und beliebig, besitzen die Kameraaufnahmen die adrette Ästhetik von Postkarten-Panoramen. Der abgeschmackte Humor bleibt durchschaubare Behauptung, wie das willkürlich wechselnde Herzweh und Herzrasen der Charaktere.
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