Die überfrachtete Story pendelt mit dem Protagonisten-Quartett von einem Elite-Problem zum nächsten durch den Berliner Hauptschauplatz. Dessen verworrene Geographie wird zur unfreiwilligen Allegorie der kruden Inszenierung. Darin wirken Musical-Einschübe, Bilder-Collagen und eine Zeichentrick-Sequenz wie hölzerne Gimmicks. Die Spielereien kaschieren die dramaturgischen Schwächen so wenig wie der selbstgerechte Moralismus die bürgerliche Borniertheit. Klimakatastrophe, Rassismus und Geflüchteten-Tragödien reduziert die verworrene Erzählung zu Fußnoten einer bourgeoisen Seifenoper. Ins Licht einer der handlungszentralen Zauberlampen zu gucken ist da unterhaltsamer.
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz