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"Rumaragasa" - Kritik/Review

Sportello745

Von Sportello745 in Berlinale 2026 - Ein Eröffnungsbericht

"Rumaragasa" - Kritik/Review Bildnachweis: © Berlinale 2026 | © Theo Lozada
Wenn die Kamera in Ryan Machados parabolischem Psychogramm über verwitterte Pfade und durch morastiges Dickicht gleitet, überträgt sich in den unterschwellig bedrohlichen Bildern die Last des Schweigens und dumpfe Gewalt sozialpsychologischer Zwänge. Der elegische Rhythmus setzt mehr auf eine Stimmung schwelender Angst als narrative Kohärenz. Figuren sind in dieser optisch und perspektivisch gleichsam dunklen Dekonstruktion patriarchalischer Gender-Rollen und heteronormativer Heuchelei weniger Individuen als Personifikationen institutionalisierter Verdrängung und marginalisierter Verwundbarkeit. Das intuitive Schauspiel fügt sich nahtlos in die metaphysische Aufarbeitung eines fortbestehenden Tabu-Themas. 

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