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"Allegro Pastell" - Kritik/Review

Sportello745

Von Sportello745 in Berlinale 2026 - Ein Eröffnungsbericht

"Allegro Pastell" - Kritik/Review Bildnachweis: © Berlinale 2026 | © Felix Pflieger
Wenn man sämtliche aberwitzigen Klischees über mittelalte Mitte- und Maintal-Millenials zusammenwirft, wäre dies im Vergleich zu dem lebensfernen Szenario Anna Rollers banaler Beziehungsstory noch knallharter Realismus. Selbst ohne ihre kuriosen Namen sind die Hauptfiguren ebenso weit entfernt von Glaubhaftigkeit wie von unterhaltsamer Fiktion. Innenräume gleichen synthetischen Attrappen. Berlin wird zum artifiziellen Abstraktum; die kommerzielle Fassade einer Stadt. Handwerklich ist die Inszenierung geleitete von kompetentem Konventionalismus, passend zum Plot. Die Darstellenden plagen sich indes mit den seichten Figuren, die nach greller Satire rufen. Stattdessen: Prätention in Pastell. 

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