Familiendrama, Folklore und Fantasy verbindet Edwin zu einer unterhaltsamen Untersuchung produktionswirtschaftlicher Mechanismen und imperialistischer Isolierung. In einer politisch lethargischen Leistungsgesellschaft erstickt die Mystifizierung permanenter Einsatzfähigkeit menschliche Grundbedürfnisse wie Schlaf. Gespenstisch ausgeleuchtete Werkhallen und monoton agierende Belegschaften kreieren eine dystopische Aura surrealen Schreckens. Akiko Ashizawas Kameraarbeit setzt auf klaustrophobische Enge und schleichende Paranoia. Bitterböse Gags und sarkastische Scares sind in dem affektiv geschauspielerten Grusel-Reigen wichtiger als Kohärenz und Logik der oftmals wirren Handlung. Ein subversiver Schauer-Spaß, der systematische Erschöpfung als soziologische Strategie enthüllt.