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Nowhere - Kritik

PatrickFey

Von PatrickFey in Biennale di Venezia 2023: Ein Eröffnungsbericht

Nowhere - Kritik Bildnachweis: © Biennale di Venezia 2023
Visuell faszinierend Innovation, inhaltlich jedoch ernüchternd konventionell, zeigt Simone Massis erster Langfilm sowohl das Potenzial seines zeichnerischen Stils als auch dessen Grenzen. Die Motive, die durch ihre Übertragung in eine an folkloristische Ornamente und mittelalterliche Holzschnitte erinnernde Schwarz-Weiß-Welt eine antiquarische Aura erhalten, wirken ebenso vertraut wie die an sentimentale Stereotypen grenzenden Protagonisten. Deren Persönlichkeit und Psychologie ist nachrangig in einer Inszenierung, deren kalkulierter Einsatz zeitloser Politthemen wie Nationalismus, Traditionalismus und Faschismus die ästhetischen Ambitionen untergräbt. 

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