Feministische Ambitionen und Folk Horror verkoppelt Alex Garland auf enttäuschend uninspirierte Weise zu einer bizarren Bedrohungskonstellation, die weit spannender klingt, als sie im Endeffekt umgesetzt ist. Gezielte Ironisierung und unfreiwillige Komik verschmelzen untrennbar, als mörderischer Machismo und monströse Märchenhaftigkeit aufeinandertreffen. Der Körper-Horror Klimax verrät mehr über männliche Ängste vor reproduktiver Redundanz und Freud'scher Fixierung auf weibliche Mysterien als die Auswirkungen alltäglicher Aggressionen. Das starke Schauspiel und und morbide Momentaufnahmen erinnern an das verschenkte Potenzial.
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