Gefangen zwischen patriarchalischen Zwängen und Aberglaube sowie den tödlichen Auswirkungen des Klimawandels sehen die Protagonisten von Ramata-Toulaye Sys herausfordernder Parabel ihr Liebe zueinander auf eine schier unbezwingbare Probe gestellt. Momente idyllischer Märchenhaftigkeit und brutaler Verzweiflung schaffen in der zwischen Mystik und Realismus oszillierenden Geschichte eindrucksvolle emotionale Kontraste. Wenn sich auch nicht jede Nuance der epischen Erzählung erschließt, vermitteln das konzentrierte Schauspiel und bestechende Bildkompositionen ein menschliches Drama von seltener Intensität.
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