Kummer und sarkastischer Humor, Wut und freundschaftliche Zuwendung markieren die emotionale und tonale Vielschichtigkeit, die Eva Victors fulminantes Debüt-Drama auszeichnet. Dem herausfordernden Thema sexueller Gewalt widmet sich die geschickt strukturierte Story aus einem gleichsam vernachlässigten und relevanten Blickwinkel. Dieser zeigt die existenziellen Auswirkungen der soziologischen Definition und Einordnung der Tat. Kühle, dunkle Farben steigern die gedrückte Stimmung Mia Cioffi Henrys nüchterner Kamera. Starke Darstellungen, insbesondere Victor und Naomie Ackie, liefern den lebensechten Rapport und die zwischenmenschliche Dynamik dieses tragikomischen Sundance-Hits.
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