Szenario und Schauplätze André Hörmanns dokumentarischer Hommage stilisieren das Ideal eines urigen Amerikana, wie es höchstens auf der Leinwand existiert hat. Die Kamera schwelgt in erhabenen Aufnahmen endloser Ebenen, staubige Horizonte und kleinstädtische Einfachheit. Die Risse in dieser reaktionären Revision übertünchen flacher Humor und klischeehafte Kitsch-Momente. Innerhalb dieses starren kulturellen Konstrukts werden der verschlossene Protagonist und seine Familie zu menschlichen Requisiten. Familiäre Konflikte, ökonomische Unsicherheit und der politische Wandel während der abgebildeten Zeitperiode verblassen im Hintergrund eines epischen Ideals republikanischer Romantik.
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