Zwei Schnappschüsse des Sohnes, wie jene, die man im Quartett in Foto-Automaten anfertigen lassen kann. Ein Bild der Mutter und Schwestern aufgedruckt auf eine Tasse, die eine Freundin geschenkt hat. Eine verblasste Aufnahme der verstorbenen Großmutter. In schwermütigen Aufnahmen, die sich des eigenen Gewichts als visuelles Gedächtnis allzu bewusst sind, erfasst Cláudia Varejão dokumentarisches Essay die Bilder der Menschen, die ihre geflohenen Charaktere zurückließen. Verwandte, Freund*innen, ein früheres Ich: fragmentierte Erinnerungen in einer kaputten Welt.
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