Der Schrecken des staatlichen Terrors der Ceausescu Ära in Bogdan Muresanus vorrevolutionären Vignetten kaum mehr als eine unbestimmte Unbequemlichkeit. Weniger konkrete Bedrohung als alltägliches Ärgernis für das eklektische Ensemble an Figuren, die den Fall des Regimes aus der Sicht verschiedener Gesellschaftsschichten reflektieren sollen. Dass Kostüme und Kulissen kaum von der Gegenwart unterscheidbar sind und das Archivmaterial sich in Grenzen hält, macht die routiniert gespielten Teilstücke eines polithistorischen Puzzles zum soziologischen Spiegel einer bedrückend kongruenten kapitalistischen Gegenwart.
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