Rio de Janeiro bezeichnet die filmische Annotation als Stadt der Träume und Albträume. Das klingt nicht nur abgedroschen und austauschbar, sondern steht in eigentümlichen Widerspruch zu den ganz der Traumseite verschriebenen Szenen. Sie zeigen Brasiliens Metropole als glitzernde Silhouette, in deren Kulturszene Figuren wie die transsexuelle Erzählerin auf fast magische Weise aufgehoben sind. Doch die Symbiose von Topographie und Individuum, vereint in Metamorphose, entspringt einem selektiven Katalog touristischer Attraktionen.
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