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Sandokan - Die schwarzen Piraten von Malaysia (1964)

terminator

Von terminator in Piraten ahoi! - 7 Abenteuer auf den sieben Weltmeeren – Kritik

Sandokan - Die schwarzen Piraten von Malaysia (1964) Bildnachweis: © Pidax | Szene aus "Sandokan - Die schwarzen Piraten von Malaysia (1964)"

Der englische Finsterling Lord Brook (Leo Anchóriz, Die 7 Pistolen des McGregor) verschafft sich mit seiner Armee gewaltsam Zugang zum Palast des Sultans. Als der Brite auch Prinzessin Hada (Jacqueline Sassard, Freddy und das Lied der Südsee) für sich gewinnen will, greift der gefürchtete Pirat Sandokan (Steve Reeves, König der Seeräuber) ein ...

Emilio Salgari wird hierzulande gern als italienischer Karl May betitelt und so weit hergeholt scheint der Vergleich nicht zu sein, denn auch Salgaris Metier waren Abenteuerromane, die in fernen Ländern spielten, die der Autor selbst aber nie besuchte. Einen ganzen Romanzyklus widmete er dabei Sandokan, einem berüchtigten Piraten, der in Südostasien gegen die europäischen Kolonialmächte kämpft. Mit Sandokan – Die schwarzen Piraten von Malaysia verfilmte die italienische Regielegende Umberto Lenzi (Der Berserker) den 2. Roman der 11-teiligen Reihe. Der Film ist eine klassische Abenteuerverfilmung, die im Grunde alles bietet, was man von einer solchen Piratengeschichte erwarten darf. Der titelgebende Pirat Sandokan ist der klassische Held, der nicht nur die Prinzessin retten muss, sondern ebenso deren Vater und er nimmt den Kampf gegen die britischen Kolonialherren unter der Führung von Lord Brook auf. Dabei werden die kolonialen Besatzer klar als Feinde deklariert und was insofern durchaus beachtenswert ist für die Entstehungszeit, dass der Kolonialismus recht kritisch betrachtet und dargestellt wird. Trotz dieses Umstandes sind jedoch die Rollen der malaysischen Piraten, vor allem durch europäische und amerikanische Darsteller besetzt worden. Doch mehr als das stört bei dieser Verfilmung, dass die Handlung recht wirr daherkommt und man den Eindruck hat, als müsse man mit der Geschichte um Sandokan vertraut sein. Die Handlung leidet genauso darunter, dass sie an der ein oder anderen Stelle nicht vorankommt und man sich mit nicht allzu tiefgründigen Gesprächen herumplagen muss. Einige gute Kampf- und Actionszenen enthält der Film, was aber letztendlich nicht die zuvor erwähnten Handlungsprobleme ersetzen kann.  

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