Mit seinem sensiblen Langfilm-Debüt schafft Rashad Frett ein Gefängnisdrama der anderen Art. Im Schlaglicht dessen vom persönlichen Hintergrund und den eigenen Erfahrungen des Regisseurs geprägten Handlung steht nicht das äußere, sondern das innere Gefängnis. Sich daraus zu befreien wird zu einem aufreibenden, von ständigen Rückschlägen bedrohten Prozess für den tief traumatisierten Titelcharakter. Von Stephan James mit ebensoviele Zurückhaltung wie Intensität verkörpert, bündelt seine fesselnde Geschichte politische Relevanz und cineastische Kraft.
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