Rappelvolle Kinosäle und begeistertes Publikum auf Sundance, wo Olivia Wildes komödiantisches Kammerspiel Premiere feiert, lassen keine Zweifel am humoristischen Gespür der Regisseurin und ihres Drehbuchautoren-Duos Rashida Jones und Will McCormack. Deren in Tempo und Timing ausgefeilte Neuauflage Cesc Gays spanischen Kinoerfolgs verkörpert Independent-Kino in absoluter Assimilation an Mainstream Studio-Produktionen. Ein grandios aufspielender Star-Cast und austauschbare Hochglanz-Optik sind die perfekte Folie der bildungsbürgerlichen Biederkeit hinter den harmlosen Pegging-Pointen. Der sich nahezu in Echtzeit an einem einzigen Schauplatz entfaltende Plot ist Produkt und Instrument der Prüderie, die er scheinbar vorführt.
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