Der Ort, an dem sich die sorgsam ausgearbeiteten Personen Scandar Coptis fesselnder Figurenkonstellation geborgen fühlen sollten, zwingt sie zu ständigem Verstecken und Verheimlichen. Im öffentlichen Leben sind die Ressentiments gegenüber der arabischen Bevölkerung ebenso beklemmend spürbar wie in ihren Familien der ideologische Druck. Den Naturalismus des ungefilterten Spiels der Darstellenden verstärkt die zudringliche Kamera, die den Charakteren kaum mehr Raum lässt als deren Verwandtschaft. Zorn und Zärtlichkeit liegen schmerzlich nah beieinander in diesem subtil packenden Soziogramm.
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