Aus der Distanz des künstlerischen Exils konstruiert Bani Khoshnoudi gemeinsam mit der französischen Cutterin Claire Atherton ein bestechend präzises Prisma der subversiven Strömungen in der iranischen Gesellschaft. Die neue Revolution, die sich eine Angehörige der Regisseurin zu Beginn wünscht, scheint bereits in der Luft zu liegen. Grobe Schnitte akzentuieren die wackelige Optik der anonymen Clips. Der Verzicht auf Soundtrack, Off-Kommentar und Kontext schafft einen visuell rauen, bewusst kantigen Essay, der sich auch formalistisch gegen etablierte Muster auflehnt.
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