Vielleicht ist es schon zu spät. Diesen Gedanken trägt Rostislav Kirpicenko wohl schon mit sich herum, lange bevor er seinen dokumentarischen Weg antritt. Jener Weg führt den Regisseur zurück aus Paris, wo er seit seiner Studienzeit lebt, in seinen Heimatort. Dnipro ist die viertgrößte Stadt der Ukraine, die Kirpicenko sein wahres Zuhause nennt. Hier ist er geboren und aufgewachsen, hierhin zieht es ihn zurück, seit er die Nachrichten vom russischen Überfall auf sein Land hörte.
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