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Quelle: themoviedb.org
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  • 19 Min
  • Regie
  • Drehbuch
  • Cast

Inhalt

Ein mürrischer alter Mann trifft auf einen eigenwilligen Jungen, der kurz vor seiner Bar-Mizwa steht.

Kritik

„Beshert“ (jiddisch) bedeutet „Schicksal“ oder „vorbestimmt“ und genau darum geht es in diesem Kurzfilm. Ein Junge namens Oliver (Kit Rakusen, Belfast) trifft auf einen alten Mann (Anton Lesser, Allied - Vertraute Feinde), der in einem Pflegeheim lebt. Diese Begegnung entpuppt sich in der Tat als schicksalhaft. Oliver soll in einem Pflegeheim aushelfen und während er das tut, bereitet er sich widerwillig auf seine Bar Mizwa vor. Zufällig findet er heraus, dass der alte Mann namens Mr. Pinsky ebenfalls ein Jude ist, der vor vielen Jahren, genau so wie Oliver, sich darauf vorbereitete, ein Mann zu werden. In der jüdischen Religion gehört die Bar Mizwa zu den wichtigen Schritten im Leben eines Mannes und ausgerechnet diesen Schritt möchte der Junge nicht gehen. Hier kommt Mr. Pinsky natürlich wie gerufen und erzählt von seiner eigenen Jugend, während er wie nebenbei Oliver bei seiner Identitätsfindung unterstützt.

Dabei erinnert Beschert stark an den Oscar-nominierten Kurzfilm A Friend of Dorothy, in dem es ebenfalls um eine ungewöhnliche Freundschaft geht. Ebenfalls beweisen beide Kurzfilme, dass es für Freundschaften keine Altersbeschränkungen gibt und dass sich schicksalhafte Begegnungen in jedem Alter ereignen können. Im Laufe unseres Lebens begegnen wir vielen Menschen, die im Nachhinein eine große Bedeutung hatten, weil sie uns Dinge gelehrt haben, die für unsere Weiterentwicklung und für unser Leben wichtig waren. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange diese Menschen in unserem Leben waren. Beschert ist ein äußerst emotionaler Film, der in gewisser Weise dazu aufruft, sich auf alle Schritte seines Lebens zu freuen, auch wenn sie momentan noch so unbedeutend erscheinen. Jahre später werden sie, so Gott will, ein Teil eines erfüllten Lebens sein und nur in unserer Erinnerung existieren.

Fazit

Ein humorvoller und bewegender Kurzfilm über ungewöhnliche Freundschaft, Tradition und eine schicksalhafte Begegnung.

 

Kritik: Yuliya Mieland

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