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Future World spielt auf einer post-apokalyptischen Erde, auf der unerträgliche Hitze herrscht und die unter den Folgen endloser Kriege leidet. Krankheiten und Seuchen verbreiten sich in dieser Welt rasend schnell. Mittendrin lebt ein Junge, der in eine vornehme und reiche Familie hineingeboren wurde. Gemeinsam mit seinem treuen Bodyguard begibt er sich auf die Suche nach einem seltenen Medikament, das seiner Mutter das Leben retten soll. Doch auf seiner Reise lauern zahlreiche Gefahren wie ein grausamer Kriegstreiber, der eine lebensechte Roboter-Killerin kontrolliert.

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Nicht noch ein Endzeit-Film, bitte! Schon wieder wurde die Erde von einem Krieg heimgesucht, der unsere Heimat in einen Wüstenplaneten verwandelt hat. Grund dafür war, wie sollte es auch anders sein, der wissenschaftliche Fortschritt: Die Robotik wurde zur Zukunft erklärt, die künstliche Intelligenz als neue Religion gefeiert und das Ergebnis dieser Macht kulminierte in einem unaufhörlichen Bombenregen, der die Welt, so wie wir sie kennen, zurück in ein dunkles Zeitalter katapultierte. Wer jetzt schon dem großen Gähnen verfällt, dem sei gesagt...weitermachen. Denn trotz der durchaus prominenten Besetzung und einer Co-Regie von James Franco (As I Lay Dying) ist Future World vor allem eklektische Dutzendware, die sich sklavisch an ihre Vorbilder bindet und dabei vollkommen vergisst, eigene Akzente zu setzen.

Aber wenn wir schon einmal dabei, uns über die abgedroschenen Versatzstücke zu amüsieren, die hier – wie auch immer – ein ganzes Drehbuch ergeben haben, dann müssen wir bei dem roten Fieber ansetzen, welches aus der Asche zerstörter Gesellschaften und eingestampfter Nationen hervorging. Und, ja, die Cleveren unter den Filmfreunden werden es schnell verstanden haben: Natürlich findet sich die Primärhandlung von Future World damit ab, die Suche nach einem Heilmittel gegen jene grassierende Krankheit zu finden, die Abermillionen von Menschen nach dem Krieg dahingerafft hat. Prince (Newcomer Jeffrey Wahlberg, der Bruder von Mark und Donnie Wahlberg) darf sich auf die Reise an einen mythischen Ort namens Paradise Beach begeben, um dort die Medizin zu finden, die der Queen (Lucy Liu, Kill Volume 1) das Leben rettet.

Unterstützung erhalt er dabei von der synthetischen Schönheit Ash (Suki Waterhouse, Assassination Nation), die sich der wahnsinnige Warlord (James Franco) eigentlich unter den Nagel reißen wollte, die sich – aus welchem Grund auch immer – aber von ihrem Steuermodul befreien konnte und nun gemeinsam mit Ash durch die staubigen Weiten des Ödlands trottet. Franco und Bruce Thierry Cheung, der zuvor beispielsweise Chefkameramann bei Stürmische Ernte gewesen ist, inszenieren diese postapokalyptische Odyssee als tumben Epigonen von Mad Max und Terminator und beweisen zwar in Ansätzen durchaus, dass sie Gefallen an 1970er Jahre Exploitation finden können, destillieren jedoch weder die bildsprachliche Strahlkraft, um ihr Werk über Wasser zu halten, noch drehen sie genügend am Rad, um Future World als entfesselte Trash-Pauke zu verkaufen. Ein endzeitlicher Reinfall auf zwei Rädern.

Fazit

Starke Frauen, lesbische Roboter, Plünderer mit mangelhafter Zahnhygiene, viele Motorräder und ein Heilmittel, welches der Menschheit eine Zukunft ermöglichen könnte. "Future World" ist Exploitation, allerdings nicht der unverkrampften Art, sondern unfassbar unbehofen. Der Film von James Franco und Bruce Thierry Cheung wirkt wie eine dröge Karnevalsveranstaltung, die zwei 16-Jährige inszeniert haben, die sich im Vorfeld zu viel "Terminator" und "Mad Max" angesehen haben.

Autor: Pascal Reis

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