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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Tom und Janet sind seit 14 Jahren verheiratet und immer noch verliebt wie am ersten Tag! Bei jeder Gelegenheit fallen sie übereinander her und gehen mit ihrem demonstrativen Eheglück ihren Freunden gewaltig auf die Nerven. Da taucht eines Tages ein mysteriöser Fremder auf und erklärt ihnen, ihre abnutzungsfreie Liebe sei eine Anomalie, gegen die er ihnen ein Heilmittel verabreichen möchte. Sie setzen sich entschieden zur Wehr und haben plötzlich eine Leiche am Hals, die sie irgendwie entsorgen müssen. Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Wochenende mit ihren Freunden kommt ihnen eine dunkle Ahnung: War das Ganze vielleicht nur ein übler Streich…?

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Für sein Regiedebüt hat sich BenDavid Grabinski mit Happily einen Film mit reichlich Potenzial ausgesucht, den man auf den ersten Blick als eine Beziehungskomödie in der Twilight Zone beschreiben könnte. Ein Film, in dem der Schein ganz offensichtlich trügt und man gespannt darauf wartet, welche Geheimnisse mit der Zeit offengelegt werden. Und so bringt sich Happily zunächst auch gekonnt in Position, nur um dann in völliger Leere zu enden. Wie enttäuschend.

Im Mittelpunkt steht ein Pärchen, das seit 14 Jahren verheiratet ist. Sie lieben sich und können einfach nicht die Finger voneinander lassen, Ganz so, als wären sie ganz frisch verliebt. Kann es so etwas geben? Nun, zumindest in Happily scheint die Vorstellung völlig absurd zu sein, denn schon bald taucht ein mysteriöser Mann auf, der den "Defekt" mittels einer Injektion heilen will. Dafür muss er sterben und das Pärchen begibt sich mit Freunden in ein Ferienhaus, wo sie gemeinsam ein erholsames Wochenende verbringen wollen, ohne an den Mord zu denken.

Gerade zu Beginn funktioniert Happily wirklich gut. Die Darsteller harmonieren wunderbar miteinander, der schwarze Humor sitzt und lockert die Szenerie angenehm auf und über allem hängt ein Damoklesschwert, das Unheil ankündigt. Denn irgendwas stimmt hier ganz und gar nicht und deutet gar gewisse Sci-Fi-Elemente an. Ganz wie in der Twilight Zone. Das macht Spaß und lässt vielversprechend auf die Auflösung blicken, an die die Erwartungen immer weiter steigen. 

Und genau dort versagt Happily auf ganzer Linie. All die eingestreuten Elemente des Films, die darauf hoffen lassen, später auf interessante Weise wieder aufgegriffen und womöglich sogar erklärt zu werden, spielen im Nachhinein gar keine Rolle mehr für die Handlung. Ganz so, als hätten die Verantwortlichen einfach den Blick für das verloren, was sie ursprünglich im Sinn hatten. Happily mag zwar als Pärchenanalyse intendiert sein, hat aber nicht viel auszusagen. Und der Höhepunkt, auf den man den ganzen Film über hinarbeitet, ist letztendlich gar keiner. Ein höchst unbefriedigendes Gefühl, so von einem Film verabschiedet zu werden.

Fazit

"Happily" hat als interessanter Genremix mit einigen guten Ideen eine Menge Potenzial, weiß damit aber leider nichts anzufangen. Während der Film mit seinem gelungenen Humor und den schrägen Figuren stetig die Erwartungshaltung des Zuschauers steigert, entlässt er ihn zum Schluss mit einem Gefühl der Leere. Wirklich schade, denn hier wäre mehr drin gewesen.

Autor: Sebastian Stumbek

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