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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Als Jane ihren angetrunkenen Freund Tun nach einer Hochzeitsfeier heimfährt, überrollt sie eine junge Frau, die plötzlich aus dem Nichts über die Straße rast. In Panik verleitet Tun Jane zur Fahrerflucht. Auch wenn dies die Beziehung stark belastet, der Alltag holt das Pärchen schnell wieder ein. Besonders Tun findet sich bald wieder in seinem Fotografenjob. Doch seine Bilder sind plötzlich durch bizarre Verzerrungen und grelle Lichter unbrauchbar. Und Jane wird immer häufiger von brutalen Albträumen geplagt, in denen ein gespenstisches Mädchen sie erbarmungslos verfolgt. Als auch Tuns Nächte von dieser Vision gestört werden, beginnen die beiden mit Nachforschungen über die vermeintliche Tote. Zurück am Unfallort erfahren sie, dass eine Leiche nie gefunden wurde...

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Heutzutage ist das asiatische Horrorkino aus der cineastischen Welt nicht mehr wegzudenken. Oftmals bot es Vorlagen für Hollywood Remakes, welche bekannter waren, als seine Originale. Beste Beispiele hier „The Ring“ von dem Original „Ringu“ oder auch „The Grudge“  vom Original „Ju-on“. Der thailändische Film „Shutter“ erfuhr ein ähnliches Schicksal: Das amerikanische Remake „Shutter – Sie wird dich kriegen“ von 2008 ist Horrorfans geläufig. Doch das Original von 2004 muss sich hier überhaupt nicht verstecken.

Frei nach dem Motto „Gut geklaut ist halb gewonnen“ bedient sich „Shutter“ sämtlichen Horrorfilmklischees und arbeitet diese in eine interessante Story ein. Klar wird hier nicht der Oscar für das beste Drehbuch verliehen, jedoch wird der Zuschauer hier mit einer komplexen dennoch gut überschaubaren Geschichte konfrontiert. Allerdings erkennt man auch diverse die Parallelen zu ähnlichen Genrewerken wie eben „Ringu“ und „Ju-on“ (das aber auch immer wieder böse asiatische Mädchen aus dem Nichts auftauchen müssen). Auch die schauspielerische Leistung der Darsteller ist überdurchschnittlich gut; zumindest im Horrorsektor. Zu jeder Zeit nimmt man den Protagonisten ihre Rolle ab und fiebert mit ihnen.

Was „Shutter“ zudem von diversen anderen Horrorfilmen unterscheidet, ist eine dichte und spannende Atmosphäre. Klar werden auch hier viele Jumpscares eingebaut, welche im Ganzen allerdings nicht negativ wirken. Diese fügen sich gut in die Atmosphäre ein und wirken alles andere als nervig. Hervorzuheben ist das Ende des Filmes, welches einen überraschenden Twist beinhaltet. Auf den Twist wird hier selbstverständlich nicht näher eingegangen, es sei nur gesagt, dass dieser eine Gänsehaut hervorruft.

Grundsätzlich ist „Geisterphotographie“ ein interessantes Thema, welches in keinem Film bisher vernünftig  thematisiert wurde. „Shutter“ nährt sich dem Thema und versucht diverse Aspekte mit einfließen zu lassen, nutzt aber nicht sämtliches Potential aus. Hier wäre eindeutig noch etwas mehr möglich gewesen.

Fazit

„Shutter“ braucht sich vor seinen Genrekollegen nicht verstecken und weiß zu unterhalten. Wir erleben hier keine Neuerfindung des Genres, jedoch werden die Zutaten für einen guten  Horrorfilm gut zusammengewürfelt und überzeugen.

Autor: Christian Kühnemann

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