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IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
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Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
Cast: Reeves

Bei Personensuchen erscheinen zuerst die Personen, darunter ihre passenden Filme und Serien.

Wichtig ist das der Name dennoch so komplett wie möglich geschrieben wird, da bei z.b. "Nolan" auch als Vorname existiert.

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1x1 – Die Superkraft

Porno-Ikone Rocco Siffredi macht eine schockierende Ankündigung. Negative Erinnerungen an seine Kindheit in Italien überschatten selbst noch seinen Karrierehöhepunkt.

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1x2 – Das nackte Fleisch

Der junge Rocco lässt alles hinter sich, um sich in Paris Tommaso anzuschließen. Er begibt sich auf eine Selbsterfahrungsreise im Zeichen der Kraft, die die Welt regiert: Sex.

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1x3 – Das Tier

In den 1980ern, hin- und hergerissen zwischen einem turbulenten Karrierestart und einer zunehmend instabilen Beziehung zu Tommaso, gerät Rocco in eine Sinnkrise.

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1x4 – Der Traum

Die Geburtsstunde von Rocco Siffredi. Trotz neuer Identität lässt ihn sein altes Ich nicht los. Tommaso und Lucia haben große Neuigkeiten.

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1x5 – Die Insel

Nach einer Begegnung am Set wird Rocco klar, dass es schwieriger sein wird, sein Liebesleben mit seiner Karriere in Einklang zu bringen, als er erwartet hatte.

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1x6 – Die Wiederauferstehung

Als es seiner Mutter schlechter geht, kehrt Rocco nach Hause zurück. Lucia fordert ihn auf, seine Beziehungen zu Frauen zu überdenken. Tommaso hadert mit sich.

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1x7 – Der Schwanz kommt am Schluss

In Cannes trifft Rocco 1994 auf eine Frau, die in seinem nächsten Film spielen soll – und die sein Leben verändert. Zehn Jahre später hat ein Altbekannter einen Vorschlag.

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Inhalt

Rocco Siffredi gilt als berühmtester Pornostar der Welt. Geboren wird er als Rocco Tano im italienischen Ortona, wo er in einfachen Verhältnissen aufwächst. Seine Vorbilder sind sein ältester Bruder Tommaso, der mit dem begehrtesten Mädchen der Stadt ausgeht, und Supersex, der ganz besondere Superheld eines pornografischen Comics. Als Rocco durch eine unglaubliche Fügung des Schicksals auf Supersex trifft, entdeckt er, dass er dieselbe Superkraft besitzt wie er.

Quelle: themoviedb.org

Kritik

Die Quintessenz der abgeschmackten Mischung aus Patriarchalismus, Prätention und Prüderie, die Francesca Manieris (L'Immensità) Softporno-Soap definiert, ist deren pingelige Zensur: nicht nur von Sex-Szenen, unter denen augenscheinlich keine einzige authentisch ist, sondern sogar von Nacktheit. Jene umgeht das biedere Biopic eines der erfolgreichsten europäischen Porno-Stars sowohl indirekt durch das szenische Auslassen männlicher Unterkörperansichten, als auch geradezu demonstrativ durch die sichtbare Retusche weiblicher Unterkörper nach dem Motto: Wie sie sehen, sehen Sie nichts.

Jene in einer Verfilmung der Laufbahn der weit über die Grenzen seiner italienischen Heimat hinaus bekannten Branchen-Ikone Rocco Siffredi (schwach: Alessandro Borghi, Acht Berge) fast schon aberwitzige Verschämtheit spiegelt sich auf narrativer Ebene in einer Story, die fest entschlossen scheint, die reale Persona ihres Protagonisten genauso zu verschleiern wie die Realität der Porno-Industrie. Die ist meist reichlich nüchtern. Sex vor der Kamera ist letztlich physische Performance, bei der Professionalität im Vordergrund liegt.

Wird der Protagonist (Dicktatorship) beim ersten Dreh von einem Produzenten nach seinen Outfits gefragt, konterkariert das Highclass-Setting der Produktion diesen Schnipsel Realismus. Letzter ist scheinbar ohnehin nicht Ziel der Inszenierung. Die zelebriert mit der manirierten Melodramatik einer 80er-Jahre-Telenovela die fiktionalisierten Familiendramen des Hauptcharakters, der über jeden charakterlichen Zweifel erhaben scheint. „Du bist besser“, versichert ihm eine Parade austauschbarer Partnerinnen in dialektischer Übernahme eines bourgeoisen Moralmusters, dem sich das seichte Szenario anbiedert.

Fazit

„Superfake“ wäre ein passenderer Name für Francesca Manieris zweite Serien-Adaption, die in bezeichnendem Kontrast zu ihren vergangenen Berlinale-Beiträgen mit Laura Bispuri steht. Statt authentischer Einblicke in ein von Vorurteilen geprägtes Metier und das Wesen eines deren prominentester Akteur bestätigt ihre Netflix-Miniserie sowohl die positiven als auch negativen Zerrbilder, die sie widerlegen sollte. Hochglanz-Aufnahmen, Designer-Outfits und makellose Frisuren unterstreichen die Aura klischeehafter Künstlichkeit in dieser öden Referenz an Mainstream, Materialismus und Machismo.

Kritik: Ehemaliges Redaktionsmitglied

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