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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Was, wenn die berühmte Arche Noah, auf der Mensch und Tier Zuflucht vor der Sintflut fanden, nicht bloß ein Akt göttlicher Intervention war, sondern ein sorgfältig geplantes Programm zur beruflichen Reintegration?

Kritik

„What are men up to? Are they absent from themselves?“ Die Fragen wirft Mili Pecherers abergläubisches Animationskino nicht nur wörtlich in den doktrinären Dialogen auf. Was die Regisseurin von den Titeln nach inhaltsverwandten Werken wie It Wasn't the Right Mountain, Mohammad und How Glorious It Is to Be a Human Being und Sprecherin der einzigen menschlichen Rolle mit ihrer bebilderten Bibelstunde im Sinn? Und war sie beim Drehbuchschreiben gedanklich komplett woanders? 

Womöglich auf Noahs Arch. Die ist in der statischen Story das Projekt eines unsichtbaren „Managements“, mit dem die junge, weibliche Noah-Version kommuniziert, wenn sie nicht gerade zum Publikum oder mit Tieren spricht. Wie sie das macht und ob Management die die Flut verursacht hat, bleibt unklar. Die Arche erinnert an ein Sklavenschiff, doch Religionskritik sucht man so vergeblich wie narrativen Fokus oder dramatisches Momentum. Niemand weiß, warum hier was passiert. 

Fazit

Soviel ist in Mili Pecherer klerikalem Kurzfilm klar: Es ist ein Desaster, auf dessen Ende alle warten. Die Passagiere der Arche und das Publikum. Zweites kriegt zum Ende einen ausführlichen Bibelauszug serviert. Quasi zum Nachbeten. Diese plumpe Glaubenslitanei ist noch verstaubter als die ungelenken Computeranimationen im Stil eines zwanzig Jahre alten PC-Spiels. Manchmal möchte man Filmschaffende das gleiche fragen wie Noah den Raben: „Why do you always poop on me?

Kritik: Lida Bach

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